Familienbetriebe Land und Forst begrüßen Verwaltungsreform des BMLEH
Jetzt ist das Bundesumweltministerium am Zug
Berlin, 05.08.2026. Die Familienbetriebe Land und Forst begrüßen die Entscheidung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammenzuführen. Die Reform ist ein wichtiges Signal für eine effizientere Bundesverwaltung.
„Die Zusammenführung von Kompetenzen, der Abbau von Doppelstrukturen und die Straffung von Entscheidungswegen sind der richtige Weg. Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage muss der Staat seine Strukturen konsequent auf Effizienz überprüfen und vorhandene Ressourcen bestmöglich einsetzen. Wer den Staat leistungsfähiger machen will, muss den Mut haben, Behörden neu zu ordnen. Das BMLEH geht hier mit gutem Beispiel voran“, erklärt Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.
Die Familienbetriebe Land und Forst fordern die Bundesregierung auf, diesen Reformkurs fortzusetzen und auch die Behördenstrukturen im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) auf den Prüfstand zu stellen.
„Die Reform des BMLEH darf kein Einzelfall bleiben. Wer Bürokratie ernsthaft abbauen will, muss auch im Umweltressort bestehende Behördenstrukturen hinterfragen. Das Umweltbundesamt und das Bundesamt für Naturschutz sollten auf Überschneidungen und Synergiepotenziale überprüft werden. Effiziente Verwaltung bedeutet, Aufgaben dort zu bündeln, wo sie schneller, schlanker und wirtschaftlicher erfüllt werden können“, so Max von Elverfeldt.
