Familienbetriebe unterstützen sächsische Bundesratsinitiative zur Pflanzenschutzzulassung
Neuordnung der Behördenrollen soll Verfahren beschleunigen und Verfügbarkeit sichern
Berlin, 27. März 2026. Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen die Bundesratsinitiative des Freistaats Sachsen zur Neuordnung der Pflanzenschutzzulassung. „Die aktuelle Zulassungssituation ist für viele Betriebe nicht mehr tragfähig. Wir brauchen schneller verfügbare und verlässliche Entscheidungen“, sagt Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.
Sachsen will die bisherige Sonderstellung des Umweltbundesamt beenden, die beteiligten Fachbehörden gleichstellen und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als zentrale Entscheidungsbehörde stärken. „Wir sehen aktuell in vielen Bereichen, dass Wirkstoffe wegfallen und neue Mittel nicht nachkommen. Gleichzeitig nehmen Schaderreger und Resistenzen zu. Wenn Verfahren dann zusätzlich blockiert werden, verschärft das die Situation weiter“, so Elverfeldt.
Die Familienbetriebe erwarten, dass die Beratungen im Bundesrat zügig zu spürbaren Verbesserungen für die Praxis führen.

