Land- und Forstwirtschaft stärken: Verbände fordern politischen Rückhalt zur Landtagswahl 2026
Vorschlag ermöglicht Korrektur und klare Finanzierungsgarantien
Berlin, 19.02.2026.
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) und der Verband Familienbetriebe Land und Forst Baden-Württemberg (FABLF BW) haben zur Landtagswahl 2026 ein gemeinsames Forderungspapier veröffentlicht. Unter dem Titel „Land- und Forstwirtschaft stärken – Verantwortung übernehmen für Ernährung und Zukunft“ richten sich die Verbände mit klaren Erwartungen an die zur Wahl antretenden Parteien.
Im Mittelpunkt des Papiers stehen fünf zentrale Handlungsfelder: Ernährungssicherung, die Stärkung unternehmerischer Freiheit, Eigentum in Eigenverantwortung, Steuerpolitik für resiliente Betriebe sowie ein Natur- und Pflanzenschutz mit Augenmaß. Ziel ist eine Agrar- und Forstpolitik, die ermöglicht statt verhindert und die Leistungen familiengeführter Betriebe langfristig absichert.
„Unsere Betriebe sind leistungsfähig, verantwortungsbewusst und bereit, Zukunft aktiv mitzugestalten“, betonen die beiden Verbände. „Dafür braucht es politischen Rückhalt, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Vertrauen in die Praxis setzt.“
Hintergrund des gemeinsamen Auftritts sind wachsende Herausforderungen durch Klimawandel, geopolitische Krisen, steigende Auflagen und zunehmende Bürokratie. Gleichzeitig zeigen die vergangenen Jahre, wie zentral eine starke heimische Land- und Forstwirtschaft für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und den ländlichen Raum ist.
Mit dem Forderungspapier wollen LBV und FABLF BW Impulse für die agrar- und forstpolitische Debatte im Vorfeld der Landtagswahl setzen. Die Verbände erwarten, dass ihre Positionen in der kommenden Legislaturperiode berücksichtigt werden.
Das gemeinsame Forderungspapier ist ab sofort abrufbar unter:
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg e. V. (LBV) vertritt rund 30.000 Landwirte aus Baden-Württemberg. 20 selbstständige Kreisbauernverbände nehmen auf regionaler Ebene die Interessen des bäuerlichen Berufsstandes wahr. Insgesamt ist jeder zehnte Arbeitnehmer in Baden-Württemberg direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig.
Als einer von elf Landesverbänden vertreten die Familienbetriebe Land und Forst Baden-Württemberg e.V. erfolgreich die Interessen seiner Mitglieder und setzt sich für den Schutz des privaten Eigentums und die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum ein. Die Familienbetriebe Land und Forst Baden-Württemberg e.V. stehen im ständigen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit und engagieren sich für unternehmerische Freiheit und für verantwortungsvolle, generationengerechte Politik.

